«Ein radikales Manifest aus Stimme und Rhythmus: roh, unmittelbar und unwiderstehlich»
Oum studierte zunächst Architektur, bevor sie sich der Musik zuwandte und zur Song-Baumeisterin wurde. Ihre Fundamente sind die komplexen Rhythmen Marokkos, ihre Strukturen Melodien von seltener Sinnlichkeit. Ihre Stimme – zugleich kraftvoll und zart – bildet das lebendige Material ihrer Kunst.
Auch wenn sie sich der Sprachen von Jazz, Soul oder nordafrikanischer Trance bedient, entzieht sich Oum jeder eindeutigen Kategorisierung. Ihre Musik ist die einer einzigartigen Künstlerin: frei, grenzenlos und universell. Als engagierte Stimme ihrer Zeit setzt sie sich für Freiheit, für die Rechte von Frauen und Minderheiten sowie für eine ökologische und humanistische Vision der Welt ein. In ihrer Rolle als UNAIDS-Botschafterin verwandelt sie ihre Kunst in einen Raum des Widerstands und des Teilens – einen Ort, an dem Spiritualität und Poesie zu tragenden Kräften werden.
Mit «Dialddar» («hausgemacht») vollzieht Oum eine radikale künstlerische Geste: die Komposition eines Albums ohne Saiten- oder Blasinstrumente, getragen ausschliesslich von Stimme und Perkussion. Diese Entscheidung ist zugleich technische Herausforderung und klares künstlerisches Manifest. Die meisten Percussion-Instrumente wurden in Marrakesch handgefertigt. Ihre empfindliche Reaktion auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit macht jede Aufnahme fragil, lebendig und unvorhersehbar. Genau diese organische Qualität wollte Oum bewahren: eine Musik, die atmet, sich der vollständigen Kontrolle entzieht und ihre Wahrheit im gegenwärtigen Moment findet.
Oum studierte zunächst Architektur, bevor sie sich der Musik zuwandte und zur Song-Baumeisterin wurde. Ihre Fundamente sind die komplexen Rhythmen Marokkos, ihre Strukturen Melodien von seltener Sinnlichkeit. Ihre Stimme – zugleich kraftvoll und zart – bildet das lebendige Material ihrer Kunst.
Auch wenn sie sich der Sprachen von Jazz, Soul oder nordafrikanischer Trance bedient, entzieht sich Oum jeder eindeutigen Kategorisierung. Ihre Musik ist die einer einzigartigen Künstlerin: frei, grenzenlos und universell. Als engagierte Stimme ihrer Zeit setzt sie sich für Freiheit, für die Rechte von Frauen und Minderheiten sowie für eine ökologische und humanistische Vision der Welt ein. In ihrer Rolle als UNAIDS-Botschafterin verwandelt sie ihre Kunst in einen Raum des Widerstands und des Teilens – einen Ort, an dem Spiritualität und Poesie zu tragenden Kräften werden.
Mit «Dialddar» («hausgemacht») vollzieht Oum eine radikale künstlerische Geste: die Komposition eines Albums ohne Saiten- oder Blasinstrumente, getragen ausschliesslich von Stimme und Perkussion. Diese Entscheidung ist zugleich technische Herausforderung und klares künstlerisches Manifest. Die meisten Percussion-Instrumente wurden in Marrakesch handgefertigt. Ihre empfindliche Reaktion auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit macht jede Aufnahme fragil, lebendig und unvorhersehbar. Genau diese organische Qualität wollte Oum bewahren: eine Musik, die atmet, sich der vollständigen Kontrolle entzieht und ihre Wahrheit im gegenwärtigen Moment findet.