«Klampanis und seine Gruppe verbinden Melodien und Themen aus der griechischen Folklore mit zeitgenössischem Jazz und spielen sie mit perfekter Nuance und Ausgewogenheit - JAZZTHETIK»
Latent Info, das neue Projekt des vom Bass Player Magazine als «Bass Ace» titulierten Klampanis, mit dem estnischen Pianisten Kristjan Randalu und dem israelischen Drummer Ziv Ravitz zeigt, dass Instrumentalmusik durchaus zum Storytelling fähig ist. Sie erzählen ihre Geschichte als «latente Information» eines Stückes, genauso real, aber ungreifbar wie unausgesprochene Gedanken, unerreichte Ziele oder Blumen im Asphalt – ungesehen und weitgehend ignoriert.
Um die unerforschten Klanginformationen ins Bewusstsein zu bringen, wurde das im Februar 2025 auf Enja erscheinende gleichnamige Album – im Gegensatz zur aktuell üblichen Aufnahmepraxis – dann auch eingespielt, während sich alle drei Musiker zugleich den Raum teilten, wobei die jeweiligen Mikrophone subtil den im Raum schwebenden Subtext einfingen. Dabei wird mal über dezente Calypso-Rhythmen improvisiert, mal sich der verträumten Elegie hingegeben, dann wieder stark Synkopiertem der Vortritt gelassen, immer aber dominiert von perlenden Pianoklängen, die ihre Kraft aus dem Subtilen beziehen.
Durchgehend werfen die musikalischen Dia- und Trialoge von Klampanis, Randalu und Ravitz dabei ein Spotlight auf das Reich des Unausgesprochenen, Übersehenen und natürlich Un- bzw. Überhörten – und fächern nicht zuletzt die Schönheit und Kraft auf, die in allen unbemerkten Dingen liegt.
Latent Info, das neue Projekt des vom Bass Player Magazine als «Bass Ace» titulierten Klampanis, mit dem estnischen Pianisten Kristjan Randalu und dem israelischen Drummer Ziv Ravitz zeigt, dass Instrumentalmusik durchaus zum Storytelling fähig ist. Sie erzählen ihre Geschichte als «latente Information» eines Stückes, genauso real, aber ungreifbar wie unausgesprochene Gedanken, unerreichte Ziele oder Blumen im Asphalt – ungesehen und weitgehend ignoriert.
Um die unerforschten Klanginformationen ins Bewusstsein zu bringen, wurde das im Februar 2025 auf Enja erscheinende gleichnamige Album – im Gegensatz zur aktuell üblichen Aufnahmepraxis – dann auch eingespielt, während sich alle drei Musiker zugleich den Raum teilten, wobei die jeweiligen Mikrophone subtil den im Raum schwebenden Subtext einfingen. Dabei wird mal über dezente Calypso-Rhythmen improvisiert, mal sich der verträumten Elegie hingegeben, dann wieder stark Synkopiertem der Vortritt gelassen, immer aber dominiert von perlenden Pianoklängen, die ihre Kraft aus dem Subtilen beziehen.
Durchgehend werfen die musikalischen Dia- und Trialoge von Klampanis, Randalu und Ravitz dabei ein Spotlight auf das Reich des Unausgesprochenen, Übersehenen und natürlich Un- bzw. Überhörten – und fächern nicht zuletzt die Schönheit und Kraft auf, die in allen unbemerkten Dingen liegt.