TOGETHER, das neue Projekt von Bänz Oester, setzt eine Tradition fort, auf die heute nur noch wenige Formationen Anspruch erheben können. Es erinnert unmittelbar an den sogenannten Spiritual Jazz, dessen Blütezeit sich von Mitte der 1960er-Jahre bis in die Mitte des darauffolgenden Jahrzehnts erstreckte. Sie vermitteln uns diese «alte Religion», nicht als blinden Aberglauben, sondern als verbindende Kraft, die ein wesentliches Gefühl menschlicher Zugehörigkeit, von Brüderlichkeit und Schwesternschaft stiftet.
In der neuen Band stehen ihm sein langjähriger Weggefährte Malcolm Braff am Klavier zur Seite, ebenso wie zwei herausragende junge Musiker aus dem Umfeld des Jazzcampus Basel: der schwedische Gitarrist Albin Ormegard und der amerikanische Schlagzeuger Genius Wesley. Diese Musiker spielen ihre Instrumente nicht nur, sie sind die Instrumente. Sie werden selbst zum Klang, ganz im Moment präsent, reine Freude erzeugend; und gemeinsam erschaffen sie eine Klangwelt, die mit dem Gefüge des Universums zu resonieren scheint. TOGETHER lässt alles aufblühen. Die Musik entfaltet sich in grosszügigen, frei improvisierten Spannungsbögen, sie groovt, sie singt, sie schwelgt, doch diese Musik erzählt ebenso von der Sehnsucht nach Freiheit, von Auflehnung und Rebellion gegen Systeme der Kontrolle und Unterdrückung sowie von einem tiefen Bedürfnis nach Transzendenz und Menschlichkeit.
Durch ihr Zusammenspiel bekräftigen die Musiker unermüdlich ihren spirituellen Anspruch und ihr Verlangen, sich von allen Formen des Zwangs zu befreien. Damit führen sie eine Tradition weiter, die heute nur noch von wenigen Formationen gepflegt wird. Man denkt unweigerlich an das Quartett von John Coltrane sowie an die anderen Wegbereiter des Spiritual Jazz, dessen Blütezeit von Mitte der 1960er- bis Mitte der 1970er-Jahre reichte. Diese Musik wirkt heute erstaunlich aktuell. In einer Zeit, in der Steuerungsalgorithmen immer effizienter werden und Maschinen die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Menschen erreichen oder gar übertreffen, ist das, was Bänz Oester, Albin Ormegard, Malcolm Braff und Genius Wesley anbieten, genau das, was wir am dringendsten brauchen.
Mit «UNIT live!» bündeln das Moods und das renommierte Schweizer Jazzlabel UNIT Records ihre Kräfte und schaffen ein gemeinsames Format. In regelmässigen Abständen bringen wir aktuelle Produktionen aus dem UNIT-Kosmos auf die Moods-Bühne und zeigen die Vielfalt des Unit-Jazz.
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TOGETHER, das neue Projekt von Bänz Oester, setzt eine Tradition fort, auf die heute nur noch wenige Formationen Anspruch erheben können. Es erinnert unmittelbar an den sogenannten Spiritual Jazz, dessen Blütezeit sich von Mitte der 1960er-Jahre bis in die Mitte des darauffolgenden Jahrzehnts erstreckte. Sie vermitteln uns diese «alte Religion», nicht als blinden Aberglauben, sondern als verbindende Kraft, die ein wesentliches Gefühl menschlicher Zugehörigkeit, von Brüderlichkeit und Schwesternschaft stiftet.
In der neuen Band stehen ihm sein langjähriger Weggefährte Malcolm Braff am Klavier zur Seite, ebenso wie zwei herausragende junge Musiker aus dem Umfeld des Jazzcampus Basel: der schwedische Gitarrist Albin Ormegard und der amerikanische Schlagzeuger Genius Wesley. Diese Musiker spielen ihre Instrumente nicht nur, sie sind die Instrumente. Sie werden selbst zum Klang, ganz im Moment präsent, reine Freude erzeugend; und gemeinsam erschaffen sie eine Klangwelt, die mit dem Gefüge des Universums zu resonieren scheint. TOGETHER lässt alles aufblühen. Die Musik entfaltet sich in grosszügigen, frei improvisierten Spannungsbögen, sie groovt, sie singt, sie schwelgt, doch diese Musik erzählt ebenso von der Sehnsucht nach Freiheit, von Auflehnung und Rebellion gegen Systeme der Kontrolle und Unterdrückung sowie von einem tiefen Bedürfnis nach Transzendenz und Menschlichkeit.
Durch ihr Zusammenspiel bekräftigen die Musiker unermüdlich ihren spirituellen Anspruch und ihr Verlangen, sich von allen Formen des Zwangs zu befreien. Damit führen sie eine Tradition weiter, die heute nur noch von wenigen Formationen gepflegt wird. Man denkt unweigerlich an das Quartett von John Coltrane sowie an die anderen Wegbereiter des Spiritual Jazz, dessen Blütezeit von Mitte der 1960er- bis Mitte der 1970er-Jahre reichte. Diese Musik wirkt heute erstaunlich aktuell. In einer Zeit, in der Steuerungsalgorithmen immer effizienter werden und Maschinen die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Menschen erreichen oder gar übertreffen, ist das, was Bänz Oester, Albin Ormegard, Malcolm Braff und Genius Wesley anbieten, genau das, was wir am dringendsten brauchen.
Mit «UNIT live!» bündeln das Moods und das renommierte Schweizer Jazzlabel UNIT Records ihre Kräfte und schaffen ein gemeinsames Format. In regelmässigen Abständen bringen wir aktuelle Produktionen aus dem UNIT-Kosmos auf die Moods-Bühne und zeigen die Vielfalt des Unit-Jazz.
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