Türöffnung
Beginn
CHF 33.–

La Discothèque Irrationnelle

I Never Took My Ritalin

«Wilder Twerk, Tutuutututu-Sousaphone und geiler Rap»

Line-Up
Martina Momo Kunz RapVictor Hege Sousaphon, Electronics
Lamborghini Tarot, das Alter Ego der Schweizer Rapperin, Schauspielerin und Clownin Martina Momo Kunz, und Belinda, das Alter Ego des französischen Sousaphonisten, Rappers und Produzenten Victor Hege, vermischen ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten zu einer verrückten, hyperaktiven, theatralischen, musikalischen Reise.

Komplexe Arrangements und schöne Melodien werden von primitiven Beats und absurden Texten zerstört.

Ursprünglich während einer gemeinsamen Corona-Weihnacht-Quarantäne in einem Theater in Zürich geboren, bringt das Duo seine Lebensfreude auf die Bühne – durch wilden Twerk, Tutuutututu-Sousaphone und geilem Rap.

La Discothèque Irrationnelle

Dirty Slips

«Hyper-Horror-Glitzer-Disco-Punk-Show mit mordsmässigem Tanzfaktor»

Line-Up
Francesca Tappa Gesang, SynthesizerRamin Mosayebi GitarreMischa Mohammed Robert-Charrue BassMichael Sauter Schlagzeug
Unsinkbares Loveboat. Animation professionelle am Poolrand. Signale aus der Tiefsee: Die Band ist ein Phänomen, Stadtwunder, und nur in Paradoxien zu beschreiben. Sie entwirft sich in Songs und Kostümen laufend neu, durchschlüpft überkommene Posen mit prächtiger Lust und manövriert sich immer wieder in Zeitwidersprüche: Vergangenen Mustern gerade entkommen, der jeweiligen Zeit voraus, lässt sie sich live spielend heftig von der Gegenwart einholen.

Gewiss ist: Auf ihrer verschwenderischen Suche steuern die Dirty Slips den sensorisch-motorischen Bereich umschweiflos an: Bewegungsauslösung, Kippschmelze, es entsteht plötzliches Band-Publikumsfieber, die Spielenden schimmern auf, werden sekundenweise übergross (bis zu drei Meter), weltbekannt, zwingend frei, Perlen fliegen.

„Schweiss sei gut, sagt Sängerin Francesca Tappa. So könnten Grenzen aufgelöst werden. Zurückhaltend habe sie das Publikum noch nie erlebt…. Die Katharsis finde immer irgendwann statt.“
(Tages-Anzeiger, 12.Oktober 2023)

Im Refrain des neuen Songs Chocolat (auf ANIMA) werden über frischsicherem Groove Silben aufgeschmolzen, mit Zungenlust und Konsonantenfreude Vokale herausgelöst, sodass sich flüchtige Zwischenbedeutungen ergeben, in zeitgemässer Ambivalenz. Die Sängerin, Zeremonienmeisterin, Löwin, die Löwen bändigt, lässt Sprengsel über Band und Publikum regnen:

„Ob ich es will oder nicht, ich will es, will ich es/ Will ich es, es will mich“

„Wir machen Dirtyslipismus. Dreckig, nicht rein.“ (Tages-Anzeiger)
Und bestechend präzis, könnte man anfügen. Denn in den letzten zehn Jahren hat sich die Band zu einer ausserordentlichen Groove-Sektion zusammengeschliffen. Das Ergebnis der Expeditionsarbeit in der Discothèque irrationnelle: die erste LP ANIMA - die Band, die sich in einer Vorwärtsbewegung sieht, arbeitet zugleich beflissen archivarisch, betreibt auch das mensch-elektrische Lexikon der letzten rhythmischen Jahrzehnte.

Archetypisches Nacht-Inselleben. In grosser Ernsthaftigkeit lustig:
Obwohl die Band immer wieder alles herzeigt (scheinbar), lässt sie sich stets neu entdecken: Zeilen und Muster tauchen auf, andere werden in dieser grossen Verausgabung gegengleich geschützt (wahrscheinlich) und verborgen, basal gebannt, tiefenrhythmisch eingeschrieben. Es lohnt sich nachzutauchen.

Im Dirtyslipismus finden sich Lösungen für letzte Schlacken.
Wer im Stimmengewirr unzähliger Zürcher Sommerfeste nicht untergegangen ist, immer Wellengang gefunden hat, kann es überall schaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieses Band-Phänomen einer anderen Stadt in der ganzen Pracht erscheinen wird, zum Beispiel in Paris. Vielleicht auf Madagaskar.
  • Zugänglichkeit

    Die untere Etage des Clubs ist ebenerdig und ohne Stufen erreichbar. Es gibt ein hindernisfreies WC, welches mit einem Eurokey zugänglich ist. Der Bartresen ist nicht hindernisfrei und ca. 1.20 Meter hoch. Sensorische Reize: Ein Grossteil der Konzerte wird von bewegtem Licht und Rauch begleitet. Bei ausverkauften oder gut besuchten Konzerten lohnt es sich, früh vor Ort zu sein. Kannst du nicht so lange stehen oder brauchst du sonstige Unterstützung für deinen Besuch? Dann melde dich per Mail oder Telefon: info@moods.ch oder 044 276 80 00.

    Mehr Infos zur Zugänglichkeit
  • Zusätzliche Informationen zu den Tickets

    Moods-Member haben zu jeder Veranstaltung garantierten Einlass bis 30 Minuten vor Konzertbeginn. Nur bei Shows mit einer hohen Nachfrage ist eine Anmeldung erforderlich. Die entsprechenden Konzerte sind auf der Webseite mit «Member-Reservation» gekennzeichnet.

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  • So erreichst du das Moods

    Das Moods wird über den Haupteingang des Schiffbaus am Schiffbauplatz erreicht. Wir empfehlen die Anreise mit dem Öffentlichen Verkehr (Tram 4 oder 8 / Bus 72, 83 oder 33 bis Schiffbau; S-Bahn bis Station Hardbrücke und ab da ca. 2 Minuten zu Fuss). Parkplätze sind unter der Hardbrücke und im Parkhaus Pfingstweid-/Hardstrasse vorhanden.

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