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2022

et . nu

Lea Maria Fries & Julien Herne

Wie die Anfangssequenz eines Roadmovies.

et . nu steht für einen Vulkanausbruch. Heisses Lavagestein. Flüssig. Energie. Golden. Es impliziert auch das Nacktsein, eine sinnliche, oder sexuelle Verbindung zum Leben. Schlichtheit und Ehrlichkeit: Die Hauptzutaten für gute Kunst.
Seinen Anfang nahm et . nu an dem Tag an, an dem sie sich kennengelernt hatten. Auf der Bühne bei einem Gig in Paris. Etwas verkatert, leicht skeptisch. Hungrig, wie es erfahrene Musiker eben sind, wenn sie mit jemand Neuem auf die Bühne gehen. Als Lea an diesem Abend ihren Mund öffnete und ihre Stimme mit der Basslinie verschmolz, passierte es. Jeder der dabei war, könnte es bezeugen. Etwas schwirrte durch den Raum und hing in der Luft zwischen den Musikern, dem Publikum und zwischen ihnen. Wie Weihrauch. Fast greifbar. Ob es eine Energie war, ein Funke oder Chemie – eigentlich ist es egal! Dieses Etwas war da, und es war magisch!
In null Komma nichts wachten die beiden als frisch Verliebte zusammen auf. Wenig später als festes Paar. Je besser sie sich kennenlernten, desto klarer wurde, dass dieses Etwas, diese Liebe, dieser gemeinsame Lebensdurst, die Musik war. Denn wenn man wirklich mit dem Leben im Einklang ist, ist es wie eine Resonanz, eine Vibration auf einer zellularen Ebene. Es lag also nahe, dieses Etwas in Klang zu verwandeln und es aufzunehmen.
Line-Up
Lea Maria Fries GesangJulien Herné BassStanislas Augris Schlagzeug
Nach Instrumente
GesangBassSchlagzeug

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